Freistatt
Sommer 1968. Um seinen Stiefvater, von dem er sich ungerecht behandelt fühlt, bloßzustellen, zeigt der 14-jährige Wolfgang aus Osnabrück seinen Freunden dessen Pornohefte, worauf er auf Drängen des Stiefvaters gegen den Willen seiner Mutter, die sich jedoch gegen ihren Mann nicht durchsetzen kann, in ein christliches Erziehungsheim in Freistatt gebracht wird. Er nimmt ein Bild seiner Mutter mit, die ihm sehr viel bedeutet.
Dort wird er von Hausvater Brockmann zunächst freundlich empfangen, der ihn sogleich mit seiner Akte konfrontiert: Wolfgang sei als „aggressiv“, „renitent“ und „ungehorsam“ aufgefallen und nach drei Monaten Aufenthalt aus einem anderen Erziehungsheim geflohen. Wolfgang entgegnet, er habe sich immer nur gewehrt und sei nie gewalttätig geworden.
Das Leben im Heim stellt sich als kasernenähnlich heraus. Die Leiter werden, wie unter „guten Christen“ üblich, als „Bruder“ bzw. „Oberbruder“ angeredet. Gleich am ersten Tag erlebt Wolfgang, wie der schwächliche Junge Mattis von Bernd, dem „Ranghöchsten“ der Gruppe, eine Bestrafung erhalten soll, und setzt sich für Mattis ein. Darauf bekommt er selbst die Strafe. Der scheue afrodeutsche Anton freundet sich langsam mit Wolfgang an und sagt, er komme auch aus Osnabrück.
Pressestimmen
Awards
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2019
- hallo
- award 2
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2018
- test
- award 2
- award 3
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Regisseur
Marc Brummund -
Kamera
Judith Kaufmann -
Drehbuch
Marc Brummund
Nicole Armbruster -
Darsteller
Louis Hofmann
Katharina Lorenz
Uwe Bohm
Alexander Held -
Musik
Anne Nikitin -
Kostümdesign
Christian Binz -
Erscheinungsdatum
25. Juni 2015